IB, British, American und Swiss Lehrpläne konkurrieren, konvergieren nicht
Der internationale Schulsektor der Schweiz wird durch mehrere Lehrplanvarianten geprägt, nicht von einem einzigen Prüfungsgremium. Das International Baccalaureate, besonders das Diploma Programme, ist landesweit auf verschiedenen Schulstufen verbreitet. British-style Schulen bieten üblicherweise Cambridge International oder Pearson Edexcel an, mit IGCSE oder International GCSE-Studium bis hin zu A levels oder International A levels. American-style Schulen bieten häufig ein US-Hochschuldiplom zusammen mit Advanced Placement Prüfungen des College Board an. Swiss Matura, das Französische Baccalauréat, das Deutsche Abitur, das Europäische Baccalauréat und zweisprachige nationale Kombinationen existieren ebenfalls, deren Verfügbarkeit ist jedoch standort- und schulspezifisch.
Universitäten behandeln diese Wege nicht austauschbar. Schweizer nationale Zulassungsrichtlinien legen unterschiedliche Fach- und Notenkombinationen für IB und British-Qualifikationen fest, und einzelne Universitäten wie die ETH Zurich wenden detaillierte Bedingungen an, die manchmal eine Aufnahmeprüfung erfordern, wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind. Familien sollten vom angestrebten Studiengang und der Universität aus rückwärts arbeiten, bevor sie eine Oberstufenfächerkombination festlegen.




